Mit technischen Innovationen neue Wege entdecken.

Neuigkeiten aus der Branche, aus den Netzwerken, von unseren Kunden und von JÖIN


Innovationsforum IMAMF

Gemeinschaftlich Bedarfe in Innovationen wandeln

Um innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen benötigt es verschiedene Komponenten: Elementar ist zum einen aktiv die Bedürfnisse der entsprechenden Märkte kennenzulernen. Sofern die Bedarfssituation nicht sichergestellt ist, können sich selbst die besten Ideen nicht durchsetzen. Aufbauend auf dem realen Bedarf und bestehenden Herausforderungen können gezielt Lösungsansätze abgeleitet werden. Gerade bei komplexen Themen sind insbesondere Kooperation und Kollaboration von großer Bedeutung, um neuartige Entwicklungen hervorzubringen.

Mit dem vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) geförderten Innovationsforum „IMAMF – Akustisches Monitoring von Fertigungsprozessen“ des Fraunhofer IDMT wurden innerhalb einer mehrteiligen digitalen Workshop-Reihe alle genannten Komponenten für Innovation betrachtet.

Der thematische Schwerpunkt des Innovationsforums liegt auf dem Einsatz akustischer Sensoren in Fertigungs- und Herstellungsprozessen und deren KI-basierter Auswertung, welche insbesondere für Unternehmen der industriellen Fertigung großes Innovationspotential birgt.

Im März und April 2021 fanden in Vorbereitung auf das Innovationsforum zwei digitale Workshops statt. Um gezielt mögliche Schnittstellen zu identifizieren und Kooperationen anzuregen, wurden alle Teilnehmer sorgfältig entlang der Wertschöpfungskette ausgewählt – von der Mess- und Prüftechnik bis hin zu Anwendern aus der Fertigungstechnik.

Die Teilnehmer erhielten die Möglichkeit, sowohl technische als auch unternehmerische Bedarfe und Aspekte zu äußern um anschließend marktnahe, aber dennoch innovative Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen abzuleiten. Anschließend wurden in Arbeitsgruppen die genauen Entwicklungsziele festgelegt und die zur Umsetzung benötigten Kompetenzen ermittelt. Auf diese Weise konnte sichergestellt werden, dass sich alle Teilnehmer in den Ansätzen entsprechend ihrer Bedarfe wiederfinden und eine nachhaltige Verwertung des Ansatzes stattfindet.

Die Ergebnisse der beiden Workshops wurden im Rahmen des zweitägigen Innovationsforums am 10./11. Juni 2021 erneut aufgegriffen, um die Ansätze mit einem größeren Publikum (ca. 100 Teilnehmer) aus neuen Perspektiven zu beleuchten, fehlende Kompetenzen zu ergänzen und weitere Synergieeffekte zu generieren.

Ziel ist es, die erarbeiteten Ansätze innerhalb geförderter FuE-Projekte zu realisieren. Hierfür laufen aktuell die Vorbereitungen zur Initiierung eines vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energier) geförderten ZIM- Innovations­netzwerks, für das sich interessierte Unternehmen bei JÖIN melden können.
 

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Kombination von Kompetenzen

Netzwerk der Netzwerke

Netzwerke bieten die Möglichkeit, sich über spezifische Themen auszutauschen, um so Innovationen gezielt voranzutreiben. Dabei profitieren die Netzwerkmitglieder gegenseitig von dem Know-how sowie den Ressourcen der anderen Partner. Was passiert jedoch, wenn die Partner unterschiedlicher Netzwerke und verschiedenster Themenschwerpunkte aufeinandertreffen? 

In Cross-Vernetzungsworkshops vereint JÖIN ausgewählte Partner verschiedener Netzwerke. Mit den Netzwerken 3D-Elektronik, Future Factory, AMglass+, Building AM sowie SparesAMx trafen innerhalb eines digitalen Workshops Kompetenzen aus der Elektronikbranche bspw. auf Themen aus dem Bauwesen, auf Technologien wie 3D-Druck sowie holistische Produktentwicklung. Was entsteht also, wenn Spezialisten miniaturisierter Leistungselektronik und Experten für Gebäudehüllen gemeinsam auf Ideensuche gehen? Oder Fachwissen über Glaswerkstoffe auf Know-how zu Keramik trifft? 

Diese Kombination von Kompetenzen, welche auf den ersten Blick keine direkten Verbindungen aufweisen, bieten die Möglichkeit, neue Impulse zu schaffen und bekannte Themenfelder aus neuen Perspektiven zu betrachten. Ziel des Cross-Vernetzungsworkshops ist es, Synergien zu identifizieren, ungeahnte Ideenansätze für neue Entwicklungen abzuleiten und die Erschließung neuer Märkte zu ermöglichen. Außerdem entstehen so neue Kontakte außerhalb des gewohnten Umfelds. 

Durch die Vielzahl an Netzwerken zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsthemen und dem engen Kontakt zu den jeweiligen Mitgliedern, kann JÖIN gezielt Partner unterschiedlicher Netzwerke verbinden. Überraschende Ideenansätze konnten bereits generiert und erfolgreich neue Kooperationen umgesetzt werden. JÖIN ermöglicht dabei eine einzigartige Kombination der Vernetzung: Die Mitgliedschaft in einem themenspezifischen Netzwerk bietet den nötigen Fokus und das Expertenwissen, um Ideen zu Innovationen zu führen. Die Cross-Vernetzung erweitert zudem den Ideenraum, sensibilisiert für aufkommende Trends und verhindert das Entstehen von „Blasen“. Werden auch Sie Teil der Vernetzung durch JÖIN. 

 

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Neues Förderprogramm

Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferer

"Aktuell erlebt die Fahrzeugbranche enorme Umbrüche. Ein Strukturwandel ist zu bewältigen, der sich über längere Zeit hinziehen wird. Die Herausforderungen und Möglichkeiten sind vielfältig und erfassen nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern in großem Maße auch die Produktion. Digitalisierung, Industrie 4.0, Automatisierung und Vernetzung verändern Produktionsprozesse, Geschäftsmodelle und Mobilitätsdienstleistungen. Die Bundesregierung hat daher im Konjunkturpaket einen milliardenschweren Betrag für Investitionen der Fahrzeughersteller und Zulieferer vorgesehen." (BMWi)

Was wird gefördert? 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) adressiert mit diesem neuen Förderprogramm die Wertschöpfungsnetzwerke und -prozesse zur Fertigung aller Arten bodengebundener Fahrzeuge mit ziviler Nutzung, insbesondere Automobile, Nutzfahrzeuge und Motorräder, mobile Arbeits- und Landmaschinen, Bahn- und Schienenfahrzeuge, Fahrräder und E-Bikes/Pedelecs. Mit dem Förderprogramm soll die Modernisierung der Produktion als Schub für die Produktivität und Resilienz der Fahrzeug- und Zulieferindustrie erreicht werden. Die Projekte sollen wesentlich dazu beitragen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche am Standort Deutschland weiter zu stärken und digitale Wertschöpfungspotenziale für Unternehmen mit Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland zu erschließen. Die Projekte sollen technische Machbarkeit, wirtschaftliche Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit sowie Akzeptanz innovativer Technologien und Anwendungen in bestehenden und neuartigen Ökosystemen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie adressieren.

Wer wird in welcher Höhe gefördert? 

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte mit einer Projektlaufzeit von maximal 3 Jahren gefördert. KMU werden dabei besonders berücksichtigt. Insgesamt soll eine KMU-Quote aller Zuwendungsempfänger von 30 % erreicht werden. Verbundprojekte können nur gefördert werden, wenn KMU direkt im Projekt oder als Unterauftrag beteiligt sind. Dabei muss das KMU mindestens 30 % der Gesamtfördermittel im Projekt erhalten. Die Förderquoten betragen 50 % für industrielle Forschung, 25 % für experimentelle Entwicklung und 50 % für Durchführbarkeitsstudien. KMU erhalten Aufschläge auf diese Förderquoten.

Wie ist das Antragsverfahren? 

Das Antragsverfahren ist zweistufig, das heißt es wird zunächst eine Projektskizze eingereicht und bei bewilligter Projektskizze ein Antrag gestellt. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung können bis 31.12.21 kontinuierlich Projektskizzen eingereicht werden. Ab 2022 soll eine Einreichung zu Stichtagen (jeweils zum Ende jedes Quartals) erfolgen.

Sie haben Interesse an diesem Förderprogramm?
 

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Neues Förderinstrument

Steuerliche Forschungszulage

Die Steuerliche Forschungszulage (SFZ) ist ein neues Förderinstrument, das deutschen Unternehmen aller Rechtsformen und Größenordnungen zur Verfügung steht. Dabei können Sie für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Sie bislang noch keine Förderung erhalten haben, eine steuerliche Zulage beziehen.

In dem geförderten Projekt können Sie 25 % Ihrer Personalaufwendungen für eigenbetriebliche FuE sowie 15 % Ihrer Ausgaben für Auftragsforschung über die Zulage bis zu 1.000.000 € zurückerhalten. Dabei handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der mit der nächsten Steuerveranlagung verrechnet wird. Mit der SFZ können Sie Projekte sogar rückwirkend fördern lassen, wenn diese nach dem 01.01.2020 durchgeführt bzw. beauftragt wurden.

Das Antragsverfahren für die Gewährung der Forschungszulage ist zweistufig. Zunächst wird das Projekt der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) vorgestellt. Die Bescheinigungsstelle prüft die inhaltlichen Voraussetzungen und stellt eine Bescheinigung über das zu begünstigende FuE-Vorhaben aus. Mit dem positiven Bescheid wird anschließend der Antrag auf Forschungszulage beim zuständigen Finanzamt gestellt.

Planen Sie derzeit ein FuE-Projekt oder haben Sie kürzlich eines begonnen? Kontaktieren Sie uns und wir klären, ob Sie das Vorhaben im Rahmen der SFZ fördern lassen können.

Ihr Ansprechpartner hierfür ist Jonathan Lerch
 

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OptiWeld Innovations­netzwerk

Digitales Netzwerktreffen

Am 02. Dezember 2020 trafen sich die Netzwerkpartner des ZIM-Kooperationsnetzwerks „OptiWeld – Qualitätssicherung im Kunststoffschweißen“ zum ersten Netzwerktreffen nach der Auftaktveranstaltung im Mai.  Das Netzwerktreffen fand in digitaler Form statt. Durch die Zusammenarbeit im Netzwerk möchten die Netzwerkpartner innovative Lösungen im Bereich des Kunststoffschweißens entwickeln und somit zu einer hohen Qualität von Kunststoffschweißnähten beitragen.

Nachdem bereits im Kick-off das Corporate Design des Netzwerks finalisiert werden konnte, stand beim diesmaligen Netzwerktreffen die Gestaltung der Homepage sowie des Flyers im Mittelpunkt. Im Rahmen einer interaktiven Kreativsession wurden erste Inhalte für die Homepage und den Flyer erarbeitet. Neben der Definition der Netzwerkvision und den Zielen wurde über die Netzwerkstruktur sowie die im Netzwerk vertretenen Technologiefelder diskutiert. Der Netzwerkrahmen wurde gemeinsam durch die Netzwerkpartner abgesteckt.

Zusätzlich zur Öffentlichkeitsarbeit wurden die laufenden Projektaktivitäten im Netzwerk vorgestellt. Während des ersten Halbjahres des Netzwerks wurden mehrere Workshops zur Projektdefinition und Ideenfindung in unterschiedlichen Projektgruppen durchgeführt. Das erste Kooperationsprojekt soll bereits Anfang 2021 im zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) beantragt werden. Alle Netzwerkpartner verfügen über Ansätze für Innovations­projekte, welche sie im Rahmen des Netzwerks umsetzen möchten. Eine Zeitplanung zum weiteren Vorgehen auf Projektebene wurde unter den Netzwerkpartnern abgestimmt. Drei Workshops zur Definition neuer Innovations­projekte werden in Kürze stattfinden. Das weitere gemeinsame Netzwerktreffen ist für März 2021 geplant.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Karin Lichtenstein


Amglass+ Innovationsnetzwerk

Digitales Netzwerktreffen

ZIM-Innovations­netzwerk AMglass+

Nach dem Kick-off Termin im Juni fand am 30. November 2020 das erste Treffen der Netzwerkpartner des Innovations­netzwerkes „AMglass+“ in digitaler Form statt. Die Partner des Netzwerkes arbeiten gemeinsam daran, stabile, additive Fertigungsverfahren für den Werkstoff Glas zu entwickeln. Mit diesen neuen Verfahren sollen neue Produkte und Konstruktionen aus Glas entwickelt werden. Dabei sind Produkte aller Größenordnungen, von tragenden Glasfassaden im konstruktiven Glasbau bis zum Mikroliter-Probenträger in der Bioanalytik, denkbar.

Nach einer Begrüßungsrunde und einem Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten auf Netzwerkebene wurden zwei neue Netzwerkpartner und ein Kooperationspartner herzlich willkommen geheißen und den Gründungmitgliedern vorgestellt. Die Forschungseinrichtung Laser Zentrum Hannover (LZH) ergänzt das Netzwerk insbesondere mit ihren Kompetenzen im Bereich 3D-Druck, bei dem ein laserbasierter Fertigungsprozess eingesetzt wird. Das Unternehmen Pauli+Sohn fertigt hochwertige Beschläge und bietet innovative, lösungsorientierte Lösungen für den konstruktiven Glasbau. Neben Fassaden, Geländern und Balkonen zählen auch der Innenausbau sowie chemisch-technische Produkte zum Leistungsportfolio des Mittelständlers. Unterstützt wird das Netzwerk künftig durch den Kooperationspartner Arnold Glas. Die Schwerpunkte der Unternehmensgruppe Arnold Glas sind u. a. Glasbeschichtung, Architektur- und Fassadengläser, Gläser für den Innenausbau, Isolierglaseinheiten und Brandschutzglas. Alle drei Neuzugänge ergänzen die bereits im Netzwerk abgebildete Wertschöpfungskette in optimaler Weise und bereichern das Konsortium mit ihrem fachspezifischen Know-how.

Neben der Entwicklung eines Außendarstellungskonzepts für das Netzwerk lag der Fokus des Treffens auf der Vorstellung der geplanten Entwicklungsvorhaben. In Kürze sollen bereits drei Kooperationsprojekte im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) beantragt werden. Auch andere Projektansätze wurden gemeinsam weitergedacht und ein Vorgehen abgestimmt. Anschließend gab das Netzwerkmanagement von JÖIN einen Überblick über die künftigen Aktivitäten auf Netzwerkebene und informierte zur steuerlichen Forschungszulage. Der Termin für das nächste Netzwerktreffen wurde vereinbart.

Insgesamt war das digitale Netzwerktreffen ein gelungenes Format, welches von den Teilnehmern als effizient und konstruktiv wahrgenommen wurde.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Dr. Katja Hein

 


Von der Vision in die Praxis

Industrie 4.0 Umsetzungsprojekte

"Die Industrie ist im Wandel. Wertschöpfungsketten werden zu digitalen Ökosystemen. Die Zukunft dieser Ökosysteme gestaltet die Plattform Industrie 4.0 mit und schafft die Voraussetzungen für die Umsetzung. Wie diese Gestaltung konkret aussieht, zeigen die folgenden Umsetzungsprojekte. Die vorwettbewerblichen Konzepte der Plattform sind nun ausgereift."

In einer Broschüre stellt "Plattform Industrie 4.0" (BMWi) Ziele und Vorgehen von u.a. GaiaX, Labs Network Industrie 4.0 und fünf weiterer Projekte im Detail dar und zeigt den Beitrag den sie zur Umsetzung des Leitbildes 2030 für Industrie 4.0 leisten. Beim Lesen wird deutlich, wie bedeutend diese Fördermaßnahmen sind, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie 4.0 zu sichern.


Netzwerktreffen in Paderborn

Mit 3D-Elektronik in die nächste Dimension

Am 07. Oktober 2020 fand das fünfte Treffen des Netzwerkes „3D-Elektronik“ statt. Trotz der immer noch anhaltenden Pandemie war dieses Mal wieder ein persönliches Treffen unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen möglich. Wie bereits für das vorangegangene Treffen geplant, hat das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme (ENAS) in Paderborn die Netzwerkpartner in seine Räumlichkeiten eingeladen.

Zu Beginn des Treffens begrüßten die Gastgeber Herr Dr. Hedayat und Herr Geneiß die Teilnehmer, die sowohl persönlich als auch digital hinzugeschaltet waren. Im Anschluss gab es einen spannenden Einblick in die Tätigkeiten des Fraunhofer ENAS und dessen technologieorientierte Geschäftsfelder sowie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Dieser Einblick konnte durch eine Institutsführung während der Mittagspause vertieft werden. So wurden beispielsweise die hochminiaturisierten Sensorkügelchen „Sens-o-Spheres“ oder drahtlose Energieübertragungssysteme mit hoher Leistungsfähigkeit und einer hohen Freiheit in der Positionierung vorgestellt.

Nach einem Rückblick des Netzwerkmanagements von JÖIN auf die wichtigsten Ereignisse seit dem letzten digitalen Treffen folgte eine Diskussion zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. Die bisher getroffenen Maßnahmen wie Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, die Anmeldung des Netzwerklogos als Wort-Bild-Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) oder die Präsenz auf den FED-Konferenzen zeigen eine nachweislich Wirkung auf die Bekanntheit des Netzwerkes. Um die Darstellung in der Öffentlichkeit künftig noch weiter zu verbessern, wurden zusätzliche Maßnahmen erarbeitet.

Es folgte eine Vorstellung neuer Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen, bevor im Anschluss die Fortschritte der insgesamt vier laufenden Forschungsprojekte präsentiert wurden. Die Partner hatten dabei die Möglichkeit, Herausforderungen und Problemstellungen, aber auch Erfolge zu diskutieren und Rückmeldungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erhalten.

Das Treffen in hybrider Form war für viele Teilnehmer eine neue Erfahrung, die rückblickend als sehr positiv zu bewerten ist. Was vor Corona kaum denkbar war, wird allmählich zum Standard, ebenso wie die Vision des Netzwerkes, die von den Netzwerkpartnern zusehends vorangetrieben und etabliert wird.

Wir bringen 3D-Elektronik in die nächste Dimension. Besuchen Sie unsere Netzwerkwebseite für weitere Informationen.


Neues ZIM-Innovations­netzwerk

Das volle Potenzial von Klärschlamm nutzen

Schwermetalle, Mikroplastik oder Medikamentenreste konnten durch die bodenbezogene Nutzung von Klärschlamm als Dünger in der Landwirtschaft über Jahrzehnte unkontrolliert in das Grundwasser gelangen. Um zukünftige Schadstoffeinträge zu verhindern hat die Novelle der Klärschlammverordnung im Jahr 2017 die bodenbezogene Nutzung von Klärschlamm ab 2029 weitestgehend unterbunden. Klärschlamm besitzt jedoch neben einem hohen Phosphorgehalt im getrockneten Zustand einen zu Braunkohle vergleichbaren Brennwert. Um sowohl die vollen Potenziale in Bezug auf die Phosphorrückgewinnung als auch die thermische Verwertung auszuschöpfen, werden energieeffiziente und umweltschonende Verfahren für die gesamte Klärschlammbehandlung benötigt.

Neun Unternehmen sowie die RWTH Aachen University haben es sich daher zur Vision gemacht energieeffiziente Lösungen zu schaffen, um eine ganzheitliche Verwertung von Klärschlamm als nachhaltigen Rohstoff zu ermöglichen. Im ZIM-Innovations­netzwerk Kläsch sollen durch strategische Synergien, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die zukünftigen Herausforderungen der Klärschlammbehandlung gemeinsam bewältigt werden.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Victoria Wißdorf


Erfolgskriterien betrieblicher Digitalisierung

Digitalisierung bringt mehr Innovationskraft

"Die Studie Erfolgskriterien betrieblicher Digitalisierung gewährt uns spannende Einblicke in die Gestaltung der digitalen Transformation im betrieblichen Kontext. Die 15 untersuchten deutschen Unternehmen unterscheiden sich teilweise sehr voneinander – in der Branche, der Größe, der Unternehmenskultur – aber allen gemeinsam ist, dass sie sich bereits mit vollem Einsatz auf dem Weg zur digitalen Transformation gemacht haben und zum Teil auch schon viele Erfahrungen sammeln konnten. Im Gespräch mit den Unternehmen wurde der Umsetzungsprozess der digitalen Transformation unter die Lupe genommen und anhand der sechs Handlungsfeldern: Technisierung, Geschäftsmodell, Arbeitsorganisation, Kompetenzaufbau und Lernen,  Führung und Arbeitskultur analysiert.

Mit der vorliegenden Studie wurden zwei Ziele verfolgt: Erstens der anekdotischen Evidenz, wie sie sich in den sozialen bzw. klassischen Medien, in Expertenrunden oder im persönlichen Austausch offenbart, eine systematische Erfassung der Erfahrungen in unterschiedlichen Betrieben und Branchen entgegen zu setzen. Zweitens den Betrieben eine Handlungshilfe an die Hand zu geben, mit deren Hilfe sie Arbeit digitalisieren und tradierte Geschäftsmodelle und Arbeitsabläufe überdenken können."

Wie weit sind Sie beim Thema Digitalisierung in Ihrem Unternehmen?
Wir freuen uns über Ihren Erfahrungsbericht zu dem Thema.

 

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Mit grünem Wasserstoff die Welt retten?

Innovationen durch Wasserstoff

Wasserstoff ist der Megatrend im Bereich Energie. Richtig eingesetzt, hilft grüner Wasserstoff dem Klimawandel zu begegnen.

So weit so gut. Aber was kann man als mittelständisches Unternehmen tun? Publikationen lesen und gut finden? Okay. Wasserstoff-Aktien kaufen? Das ist derzeit vor allem gut fürs Portemonnaie. Ein Wasserstoffauto fahren? Wir haben uns bei JÖIN im letzten Jahr bewusst für einen Toyota Mirai als Firmenfahrzeug entschieden

Ein blaues Fahrzeug mit direkter Assoziation zu frischem Wasser macht auf jeden Fall schon mal ein gutes Gefühl. Das spezielle Design spaltet die Autofans in zwei Gruppen: Entweder man mag es oder nicht. Das Fahren mit der Limousine ist sehr entspannend. Der Elektroantrieb animiert zum Cruisen, aus dem Auspuff kommt leidglich Wasser. Das ist gut für die Nerven und das Gewissen.

Jetzt aber zurück zum Anfang: Wir wollten bei JÖIN ein batterieelektrisches Auto für unsere Flotte, weil wir den Klimawandel ernst nehmen und etwas dagegen tun wollen. Aufgrund der Informationen über die Lithium-Ionen-Akkus, die heute verbaut werden und dann auch irgendwie recycelt werden müssen, haben wir uns von dieser Option abgewendet. Wasserstoff war und ist für uns dabei eine echte Alternative. Natürlich am besten, wenn der genutzte Wasserstoff auch grün ist. Dass dies heute aber nur in wenigen Fällen so ist, haben wir erst erfahren, als wir uns intensiver mit der Materie beschäftigten.

Da aber die nächste geeignete Wasserstofftankstelle nur 1,5 km von unserem Büro in Darmstadt entfernt ist, war die Entscheidung relativ schnell getroffen. Wir bereuen es bis heute (nach einem Jahr Nutzung!) nicht. Obwohl wir mit der Routenplanung für längere Strecken schon etwas zu kämpfen haben. Es gibt nur knapp über 70 Tankpunkte über ganz Deutschland verstreut und die Reichweite einer Tankfüllung liegt nur bei 350 km. Das wird sich in Zukunft aber schnell ändern.

Mittlerweile sind wir auch in unserer Beraterrolle Teilexperten im Thema „Innovationen durch Wasserstoff“ geworden und sehen sehr viele Potenziale, die dem Klima nutzen und auch neue lukrative Felder für Unternehmen eröffnen.

Wir würden die Entscheidung, in die Wasserstoffwirtschaft einzusteigen, heute wieder so treffen, obwohl man als Erstnutzer noch mit einigen Nachteilen und Herausforderungen zu kämpfen hat. Das liegt aber in der Natur der Sache und, wie wir aus unserer Branche nur zu gut wissen, ist das Feedback von Erstnutzern ein unverzichtbarer Bestandteil für die Weiterentwicklung von innovativen Produkten.

Haben Sie auch schon Erfahrungen mit Wasserstoff gesammelt?
Wir freuen uns über Ihre Gedanken zu dem Thema.

 

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Wirtschaft will mehr Klimaschutz

Entrepreneurs for Future

Die Entrepreneurs for Future sind Unternehmerinnen und Unternehmer, die heute schon Klimaschutz voranbringen bzw. sich dafür einsetzen, dass die Wirtschaft mit innovativen Produkten, Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen einen schnelleren Klimaschutz voranbringt.

Die Initiative steht inzwischen für mehr als 180.000 Arbeitsplätze und mehr als 30 Millarden Euro Umsatz. Wir laden aktive Unternehmerinnen, Unternehmer, Gründerinnen, Gründer und Selbständigeaus allen Branchen, die heute schon Klimaschutz mit ihren Unternehmungen voranbringen oder die davon überzeugt sind, dass schnellere und bessere Klimaschutzmaßnahmen nötig sind ein, die Stellungnahme von #EntrepreneursForFuture zu unterschreiben.

Hier der Link zur Stellungnahme und zum Unterzeichnen

4.685 Unternehmen haben die Stellungnahme bereits unterzeichnet. Werden auch Sie Teil der Initiative #EntrepreneursForFuture und unterzeichnen Sie die Stellungnahme. Fragen und Anregungen zur Initiative gerne per E-Mail an: info@entrepreneursforfuture.de


Neues Innovations­netzwerk

Digitales Erhaltungsmanagement – in jeder Dimension

Der Dammbruch in Brumadinho in Brasilien, der Einsturz des Polcevera-Viadukts in Genua oder die Vollsperrung der Schiersteiner Brücke in Mainz: Die kontinuierliche Überwachung und Instandhaltung von Bestandsbauwerken sind von beispielloser gesellschaftlicher und ökonomischer Relevanz. Building Information Modelling (BIM) ist ein digitaler Prozess, der es ermöglichen soll, alle Stakeholder eines Bauwerks von der Planung über die Bewirtschaftung bis hin zur Erhaltung eines Bauwerks zu vernetzen. Insbesondere in der Erhaltung von Bestandsbauwerken hat sich BIM jedoch noch nicht etabliert, viele Fragestellungen und Probleme sind noch nicht beantwortet geschweige denn gelöst. Genau an dieser Stelle setzt das ZIM-Innovations­netzwerk BIMxD an. Acht Unternehmen sowie die RWTH Aachen University und die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) haben es sich zur Vision gemacht eine vollständig digitale Prozesskette von der Erfassung, Verarbeitung, Modellierung und Analyse bis zur Visualisierung von Bauwerksdaten zu etablieren.

Durch die konsequente Digitalisierung können bisherige Prozesse der Dokumentation, Überwachung und Instandhaltung nachhaltig verbessert werden, so dass die Effizienz gesteigert und die Standsicherheit sowie Dauerhaftigkeit von Bestandsbauwerken dauerhaft sichergestellt wird.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Victoria Wißdorf


Programme für einen innovativen Mittelstand

Von der Idee zum Markterfolg

"Was braucht ein Unternehmen, damit aus einer innovativen Idee ein Markterfolg wird? Die Antworten auf diese Frage sind so vielfältig wie das Unternehmerleben selbst: Mut, Kreativität, Marktgespür, einen langen Atem. Aber auch Zeit, Ressourcen, Partner, Beratung, finanzielle Unterstützung und optimale Rahmenbedingungen für Qualität und Sicherheit.

Mit der Transferinitiative hilft das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Unternehmen dabei, Forschungsergebnisse noch besser in den Markt zu bringen. Ausgangspunkte sind dabei die bestehenden Förderprogramme und -initiativen „von der Idee zum Markterfolg“, die auf unterschiedliche Herausforderungen sowie die verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses zugeschnitten sind. Im Dialog mit den am Innovationsprozess beteiligten Akteuren werden Vorschläge zur weiteren Verbesserung des Transfers erarbeitet."

Die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Programmen und Leistungen finden Sie hier.   // Quelle: BMWi

 

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Neues ZIM-Innovations­netzwerk

AMglass+ Additive Fertigung von Glasprodukten

Am 04.06.2020 trafen sich die Netzwerkpartner unseres neu bewilligten ZIM-Kooperationsnetzwerks „AMglass+ Additive Fertigung von Glasprodukten“ zur digitalen Auftaktveranstaltung. Im Netzwerk haben sich acht Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um gemeinsam stabile, additive Fertigungsverfahren für den Werkstoff Glas zu entwickeln. Darüber hinaus sollen die neuen Verfahren zur Entwicklung neuer Produkte und Konstruktionen aus Glas genutzt werden.

Glas ist ein äußerst vielseitiger Werkstoff, der aufgrund seiner Haltbarkeit, chemischen Beständigkeit und seiner Ästhetik in verschiedensten technischen Bereichen unersetzlich ist. Der Trend zur Individualisierung schlägt sich allerdings auch in der Glasfertigung nieder. Glasproduzenten nutzen etablierte Verfahren, die für großtechnische Anwendungen konzipiert sind und für die Einzelproduktion unwirtschaftlich werden. Manuelle Verfahren sind preislich oft nicht konkurrenzfähig. Stark individuelle Anforderungen der Kunden stellen die deutsche Glasindustrie deshalb vor eine Herausforderung. Hier bietet die additive Fertigung große Potenziale: Für die Herstellung individueller Produkte und Kleinserien sollen im Netzwerk für alle Größenordnungen additive Fertigungsverfahren entwickelt werden. Dabei sind Produkte von tragenden Ganzglasfassaden im konstruktiven Glasbau bis zum Mikroliter-Probenträger in der Bioanalytik denkbar.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Dr. Katja Hein


Auftakt eines neuen Innovations­netzwerks

OptiWeld – Qualitätssicherung im Kunststoffschweißen

Am 19.05.2020 fand die Kick-off-Veranstaltung unseres neu bewilligten ZIM-Kooperationsnetzwerks „OptiWeld – Qualitätssicherung im Kunststoffschweißen“ statt. Zehn Unternehmen sowie das Kunststoff-Zentrum (SKZ) stellen sich im Rahmen des Netzwerks der Herausforderung, innovative Lösungen im Bereich des Kunststoffschweißens zu entwickeln und somit eine hohe Qualität von Kunststoffschweißnähten sicherzustellen.

Im Alltag stoßen wir täglich unbewusst insbesondere im Kunststoffbereich auf verschweißte Produkte, ohne die unser heutiger Lebensstandard unmöglich wäre. Neben dem Rohrleitungsbau, der Haushalts- und Automobilindustrie, ist das Kunststoffschweißen auch aus der Medizin- und Pharmaziebranche, der Verpackungs- und Spielzeugindustrie, der Elektrotechnik sowie aus dem Textilbereich nicht mehr wegdenkbar und unverzichtbar geworden. Die verschweißten Fügestellen stellen jedoch immer eine Schwachstelle im Endprodukt bezüglich der Belastbarkeit dar und bestimmen in vielen Fällen letztendlich die Lebensdauer des Produkts. Durch die Entwicklung neuartiger Produkte und Verfahren soll ein neues Niveau in der Qualitätssicherung im Kunststoffschweißen erreicht, Sicherheitsrisiken durch Kunststoffschweißnähte minimiert und die Herstellung langlebiger Kunststoffprodukte ermöglicht werden.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Karin Lichtenstein


Neues ZIM-Innovations­netzwerk bewilligt

SuPRA – Sustainable Plastics, Recycling & Automation

Ohne den Einsatz von Kunststoffen wäre unser heutiger technischer Fortschritt nicht denkbar. Sämtliche Anwendungsbereiche wie bspw. Gebrauchswaren, Bau, Mobilität u.v.m. könnten in ihrer jetzigen Form nicht existieren. Neben dieser fundamentalen Bedeutung von Kunststoffen ist der Klimawandel das zweite große Thema unserer Zeit. Insbesondere durch Mikroplastik in den Meeren und ein dauerhaft präsentes Abfallaufkommen sind Kunststoffe als Klimafeind in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Da die bisherige Produktion, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung von Kunststoffen unseren Planeten nachhaltig schädigen, diese jedoch auch weiterhin die Technik unserer Zeit prägen werden, braucht es praktische Lösungen, um die Nachhaltigkeit von Kunststoffen über den gesamten Lebenszyklus zu erhöhen.

Die Idee des Netzwerkes ist es daher, neue Produkte und Verfahren zu entwickeln, die die Klimaschädigung bspw. durch CO2-Emissionen in der Herstellung, Verarbeitung und Wiederaufbereitung von Kunststoffen effektiv reduzieren.

Ansprechpartner für das Netzwerk ist Jens Memmesheimer


Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Online-Befragung des BMWi zur Auswirkung von COVID-19 auf Forschung und Innovation

Die derzeitige Pandemie beeinflusst Unternehmen und Forschungseinrichtungen erheblich in ihren Forschungs-, Entwicklungs- und anderen Innovationsaktivitäten (FuEuI). Dabei sind sowohl bereits laufende wie auch zukünftig geplante Tätigkeiten betroffen. Als Reaktion darauf hat das BMWi eine Erhebung gestartet, um Unternehmen bezüglich ihrer Bedarfe hinsichtlich FuEuI zu befragen und daraus weitere zielgerichtete Unterstützungsmöglichkeiten abzuleiten.

Die Ergebnisse der Befragung finden Sie hier.

Die Ergebnisse will das BMWi nutzen, um seine innovations- und digitalpolitischen Förderprogramme und -initiativen weiter zu optimieren. Sie gehen in die Transferinitiative des BMWi ein, deren Ziel es ist, den Übergang von Forschungsergebnissen in neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.


Projektträger führen Arbeit fort

Neue ZIM Anträge können bald eingereicht werden

Soforthilfen haben Bund und Länder in vielfältiger Weise für die aktuelle Situation bereitgestellt – und das ist gut so. Hier mehr zu den Soforthilfen...

Darüber hinaus bieten sich zur mittelfristigen strategischen Planung für die Zeit nach der Ersten Hilfe insbesondere bereits etablierte Förderprogramme wie beispielsweise das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) an. Anfang April wurde bekanntgegeben, dass die bisherigen Projektträger in ZIM ihre Arbeit auch für die kommenden 5 Jahre wie gewohnt durchführen werden. Damit ist ein weiterer großer Schritt getan, dass bald wieder neue Anträge eingereicht werden und Sie Ihre Entwicklungsvorhaben auf den Weg bringen können.

Vielleicht bietet sich damit für Sie die Möglichkeit, ein Stück an Ihrer eigenen positiven Zukunft zu bauen und freie Kapazitäten zu nutzen.

 


Informationen zur Situation mit Corona

Hilfspakete und Fördermöglichkeiten während der Krise

Die aktuelle Corona-Pandemie beeinflusst alle Bereiche des gesellschaftlichen, persönlichen und auch geschäftlichen Lebens in bisher nicht dagewesenem Ausmaß. Um konjunkturelle Beeinträchtigungen und Schäden zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten, wurden in den vergangenen Wochen zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen von Bund, Ländern und Institutionen ins Leben gerufen. 

Nähere Informationen zum Schutzschild der Bundesregierung, sowie weiteren konkreten Hilfsmaßnahmen finden Sie unter folgenden Links: 

 

 

Wir wünschen Ihnen in dieser Zeit alles Gute und ein offenes Auge für die Chancen, die sich bieten.

 

Gerne stehen wir Ihnen als Ansprechpartner zur Seite, sei es für unbürokratische Auskünfte oder die Bewertung von innovativen Projektideen. Sprechen Sie uns an und lassen Sie uns die Krise gemeinsam überwinden. 

 


Neue Fördermöglichkeiten

Steuerliche Forschungszulage

Wie viel Zeit investieren Sie jedes Jahr in eigenbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die Sie nicht im Rahmen von ZIM oder einem anderen Förderprogramm gegenfinanziert bekommen? Wie viel investieren Sie in Auftragsforschung durch Dritte?

Ab diesem Jahr können Sie für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, für die Sie bislang keine Förderung erhalten haben, eine steuerliche Zulage von bis zu 500.000 € jährlich beziehen. Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) sieht vor, dass Sie 25 % Ihrer Personalaufwendungen für eigenbetriebliche FuE sowie 15 % Ihrer Ausgaben für Auftragsforschung, die ab dem 01.01.2020 durchgeführt, bzw. beauftragt werden, über die Zulage zurückerhalten können. Dabei handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, der zudem größer ausfallen kann als Ihre eigentliche Steuerlast. Der Antrag auf Zulage kann gemeinsam mit der Steuererklärung jährlich für das abgelaufene Wirtschaftsjahr gestellt werden, also erstmals im Januar 2021. Durch diese Zulage können Ihre FuE-Tätigkeiten in Zukunft noch umfangreicher unterstützt werden – auch bei sehr kleinen Projektumfängen.  

Voraussetzung für eine Zulage ist eine Bescheinigung für jedes FuE-Vorhaben. Um eine Doppelförderung auszuschließen, werden die Bescheinigungen nur für Projekte ausgestellt, die bislang auf keine andere Weise von öffentlichen Fördermitteln subventioniert wurden. Bei der Beantragung der zur Zulage notwendigen Bescheinigungen sind wir Ihnen gerne behilflich.


Neue Förderrichtlinie

ZIM - noch attraktiver als bisher

Am 20.01.2020 hat das BMWi die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht, die für die kommenden fünf Jahre gilt. Viel Bewährtes aus der letzten Richtlinie wurde beibehalten – zusätzlich wurden einige neue Möglichkeiten geschaffen sowie Bestehendes noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse von forschenden und entwickelnden KMU und Forschungseinrichtungen zugeschnitten. Allein für 2020 stehen dafür insgesamt 555 Mio. € an Fördermitteln zur Verfügung – genug, um Unternehmen weiterhin dabei zu unterstützen, ihre Ideen und Projekte zu verwirklichen und Neues zu schaffen.

Einige der wichtigsten Änderungen und Neuerungen im Überblick:

  • Erhöhung der förderfähigen Projektkosten: Für Unternehmen erhöhen sich die maximal förderfähigen Projektkosten bei Einzelprojekten von 380.000 € auf 550.000 € sowie bei Kooperationsprojekten auf 450.000 €. Für Forschungseinrichtungen erhöhen sich die maximal förderfähigen Projektkosten von
    190.000 € auf 220.000 €.
  • Messeauftritte sowie Beratungen zu Produktdesign und der Vermarktung sind im Rahmen der Leistungen zur Markteinführung (DL) nun auch förderfähig.
  • Zur Vorbereitung eines Einzel- oder Kooperationsprojektes können nun auch Durchführbarkeitsstudien gefördert werden, sofern diese von jungen Unternehmen, Kleinstunternehmen oder Erstbewilligungsempfängern in ZIM beantragt werden.
  • Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter können nun auch eine Förderung für Projekte erhalten, in dessen Rahmen mit einem KMU kooperiert wird.

Für nähere Informationen zu den neuen Möglichkeiten oder ein Gespräch über Ihre Idee, melden Sie sich einfach bei uns: Kontakt


Pressemitteilung

Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung

Berlin, 05.12.19 – Innovations­netzwerk 3D-Elektronik sucht KMU für staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Das Innovations­netzwerk 3D-Elektronik bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) noch in diesem Jahr die Möglichkeit, Partner im Netzwerk zu werden und Forschungsprojekte zu dreidimensionaler Elektronik umzusetzen. Mitmachen können noch zwei weitere KMU mit weniger als 500 Mitarbeitern, die in Kooperation an neuen, dreidimensionalen Lösungsansätzen für elektronische Baugruppen und Geräte forschen möchten. Die beteiligten Unternehmen erhalten im Netzwerk Unterstützung und Expertise von Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen, um einfach und schnell eigene Innovations­projekte voranzubringen. Über das ZIM-Programm vom Bundesministerium für Wirtschaft können KMU Zuschüsse von bis zu 170.000 € erhalten. Das vom Fachverband Elektronik-Design (FED) initiierte Netzwerk setzt sich bislang aus acht KMU, 5 Fraunhofer-Instituten, 2 Universitäten und der Netzwerkmanagementeinrichtung Jöckel Innovation Consulting zusammen.

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Studie zur Innovationskraft im Mittelstand

"Je innovativer, desto wirtschaftlich erfolgreicher"

Die Bertelsmann Stiftung hat in Zusammenarbeit mit IW Consult eine repräsentative Studie zur Innovationskraft deutscher mittelständischer Unternehmen erstellt. Im folgenden Artikel werden die Studienergebnisse zusammengefasst:

"Deutsche Unternehmen bewegen sich zu häufig auf ausgetretenen Pfaden. Einer relativ kleinen Speerspitze von innovativen Unternehmen steht hierzulande eine Mehrzahl von innovationsfernen Firmen gegenüber. Rund ein Viertel der deutschen Unternehmen zeichnet sich durch Innovationsfreude und Technologieführerschaft aus. Doch in rund der Hälfte der hiesigen Firmen werden Innovationen nicht aktiv vorangetrieben. Hier fehlen vor allem Risikobereitschaft und eine Innovationskultur, die Mitarbeiter ermutigt, neue Wege zu gehen. Das zeigt ein Innovationsatlas, für den das IW Consult in unserem Auftrag die deutsche Unternehmenslandschaft in unterschiedliche innovative Milieus eingeordnet hat. Grundlage für die repräsentative Untersuchung ist eine Befragung von über 1.000 Unternehmen aus den Bereichen Industrie und industrienahen Dienstleistungen."

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Webansicht & Download der gesamten Studie

Quelle: Bertelsmann Stiftung


Netzwerkveranstaltung

Erfolgreiche FED-Konferenz

Am 26. September war das Netzwerkmanagement-Team von JÖIN zu Gast auf der 27. FED-Konferenz in Bremen. Ziel war es, sich auf der jährlichen Konferenz des Fachverbands für Design, Leiterplatten- & Elektronikfertigung über aktuelle Themen der Elektronikbranche zu informieren und auf das Netzwerk aufmerksam zu machen.

In einem Fachvortrag stellten unter anderem Hanno Platz (Leiter des FED-Arbeitskreises 3D-Elektronik) und Katja Hein (Netzwerkmanagerin) aktuelle Trends der 3D-Technologie, FuE-Projekte sowie das Innovations­netzwerk „3D-Elektronik“ mit seinen Vorteilen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor.

Während des Konferenzbesuchs wurden viele interessante potentielle Partner für das Netzwerk identifiziert und angesprochen.

In den nächsten Wochen werden die geknüpften Kontakte zu potentiellen Netzwerkpartnern in weiteren Gesprächen vertieft und Möglichkeiten der Einbindung diskutiert.


Sensorische Schutzabdeckungen

Geförderte KI-Innovation

Von der Idee bis zur Innovation: Die Arno Arnold GmbH setzt seine Idee für sensorische Schutzabdeckungen im Hessenmetall Kooperationsnetzwerk gemeinsam mit der TU Darmstadt und JÖIN, sowie dem Förderprogramm LOEWE3 des Landes Hessen, um.


„Predictive Maintenance“, also vorausschauende Wartung, heißt ein großes Zauberwort der Künstlichen Intelligenz bei den Maschinenbauern. Schutzabdeckungen mit integrierter Sensorik sollen den digital transformierenden Industrieunternehmen zukünftig genaue Daten zur Nutzungsbelastungen liefern und so die rechtzeitige Wartung errechnen...

Die ganze Geschichte gibt es hier...


Agile Transformation

JÖIN Zukunftswerkstatt

Am 13. August 2019 hat die Firma JÖIN im Technologie- und Gründerzentrum HUB31 in Darmstadt einen weiteren Workshop zur Zukunft des Unternehmens durchgeführt.

Unter dem von JÖIN gewählten Motto „Zukunftswerkstatt“ führte Coach und Moderator Dirk Aßmann-Staudt die Teilnehmer durch einen ideenreichen und anregenden Tag. Der Workshop stand im Kontext der agilen Transformation des Unternehmens, die 2016 begonnen wurde. Jeder Mitarbeiter konnte Themen einbringen, welche die Zukunft des Unternehmens betreffen. Diese wurden dann thematisch geordnet und im sogenannten Barcamp Format in Kleingruppen bearbeitet. Anschließend präsentierten die Gruppen vor der großen Runde ihre Ergebnisse.

In den großzügigen Arbeitsräumen des Coworking Spaces fand ein offener und kreativer Austausch unter den Mitarbeitern statt und es kamen zahlreiche Ideen auf, wie das innere und äußere Wachstum des Unternehmens weiter gelingen kann. Gleichzeitig wurden die Herausforderungen, die mit diesem Wachstum einhergehen, thematisiert. Darüber hinaus wurden beispielsweise auch die unserer Arbeit zugrundeliegenden Werte, mögliche neue Dienstleistungen und weitere aktuelle Themen diskutiert. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Dirk für die großartige Moderation und die Begleitung durch unsere Zukunftswerkstatt.

Im Anschluss an den Workshop fand das jährliche JÖIN Sommerfest statt, an dem das Team beim gemeinsamen Grillen in entspannter Atmosphäre den Tag ausklingen ließ.

 


Innovations­netzwerk

Future Factory als Erfolgsbeispiel

Wie sieht die Produktion der Zukunft aus? Welche neuen Technologien muss ich in meinem Unter­nehmen einsetzen, um zukünftig marktfähig zu bleiben? Welche Rolle spielt Individualisierung von Produkten und das Thema Digital­isierung?

Zu diesen Fragen hat die "IHK Hessen innovativ" einen Blogbeitrag geschrieben: Hier lesen

Darüber hinaus berichtet Mirjam Schwan, IHK-Geschäftsführerin für den Bereich International, Innovation und Umwelt, im Interview mit der "Offenbacher Wirtschaft" von den Zielen und den Partnern aus dem Netzwerk Future Factory : Hier lesen