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Digitales Netzwerktreffen

ZIM-Innovations­netzwerk AMglass+

Nach dem Kick-off Termin im Juni fand am 30. November 2020 das erste Treffen der Netzwerkpartner des Innovations­netzwerkes „AMglass+“ in digitaler Form statt. Die Partner des Netzwerkes arbeiten gemeinsam daran, stabile, additive Fertigungsverfahren für den Werkstoff Glas zu entwickeln. Mit diesen neuen Verfahren sollen neue Produkte und Konstruktionen aus Glas entwickelt werden. Dabei sind Produkte aller Größenordnungen, von tragenden Glasfassaden im konstruktiven Glasbau bis zum Mikroliter-Probenträger in der Bioanalytik, denkbar.

Nach einer Begrüßungsrunde und einem Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten auf Netzwerkebene wurden zwei neue Netzwerkpartner und ein Kooperationspartner herzlich willkommen geheißen und den Gründungmitgliedern vorgestellt. Die Forschungseinrichtung Laser Zentrum Hannover (LZH) ergänzt das Netzwerk insbesondere mit ihren Kompetenzen im Bereich 3D-Druck, bei dem ein laserbasierter Fertigungsprozess eingesetzt wird. Das Unternehmen Pauli+Sohn fertigt hochwertige Beschläge und bietet innovative, lösungsorientierte Lösungen für den konstruktiven Glasbau. Neben Fassaden, Geländern und Balkonen zählen auch der Innenausbau sowie chemisch-technische Produkte zum Leistungsportfolio des Mittelständlers. Unterstützt wird das Netzwerk künftig durch den Kooperationspartner Arnold Glas. Die Schwerpunkte der Unternehmensgruppe Arnold Glas sind u. a. Glasbeschichtung, Architektur- und Fassadengläser, Gläser für den Innenausbau, Isolierglaseinheiten und Brandschutzglas. Alle drei Neuzugänge ergänzen die bereits im Netzwerk abgebildete Wertschöpfungskette in optimaler Weise und bereichern das Konsortium mit ihrem fachspezifischen Know-how.

Neben der Entwicklung eines Außendarstellungskonzepts für das Netzwerk lag der Fokus des Treffens auf der Vorstellung der geplanten Entwicklungsvorhaben. In Kürze sollen bereits drei Kooperationsprojekte im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) beantragt werden. Auch andere Projektansätze wurden gemeinsam weitergedacht und ein Vorgehen abgestimmt. Anschließend gab das Netzwerkmanagement von JÖIN einen Überblick über die künftigen Aktivitäten auf Netzwerkebene und informierte zur steuerlichen Forschungszulage. Der Termin für das nächste Netzwerktreffen wurde vereinbart.

Insgesamt war das digitale Netzwerktreffen ein gelungenes Format, welches von den Teilnehmern als effizient und konstruktiv wahrgenommen wurde.

Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Dr. Katja Hein