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Neues Förderprogramm

Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferer

"Aktuell erlebt die Fahrzeugbranche enorme Umbrüche. Ein Strukturwandel ist zu bewältigen, der sich über längere Zeit hinziehen wird. Die Herausforderungen und Möglichkeiten sind vielfältig und erfassen nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern in großem Maße auch die Produktion. Digitalisierung, Industrie 4.0, Automatisierung und Vernetzung verändern Produktionsprozesse, Geschäftsmodelle und Mobilitätsdienstleistungen. Die Bundesregierung hat daher im Konjunkturpaket einen milliardenschweren Betrag für Investitionen der Fahrzeughersteller und Zulieferer vorgesehen." (BMWi)

Was wird gefördert? 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) adressiert mit diesem neuen Förderprogramm die Wertschöpfungsnetzwerke und -prozesse zur Fertigung aller Arten bodengebundener Fahrzeuge mit ziviler Nutzung, insbesondere Automobile, Nutzfahrzeuge und Motorräder, mobile Arbeits- und Landmaschinen, Bahn- und Schienenfahrzeuge, Fahrräder und E-Bikes/Pedelecs. Mit dem Förderprogramm soll die Modernisierung der Produktion als Schub für die Produktivität und Resilienz der Fahrzeug- und Zulieferindustrie erreicht werden. Die Projekte sollen wesentlich dazu beitragen, die internationalen Wettbewerbsfähigkeit dieser Branche am Standort Deutschland weiter zu stärken und digitale Wertschöpfungspotenziale für Unternehmen mit Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland zu erschließen. Die Projekte sollen technische Machbarkeit, wirtschaftliche Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit sowie Akzeptanz innovativer Technologien und Anwendungen in bestehenden und neuartigen Ökosystemen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie adressieren.

Wer wird in welcher Höhe gefördert? 

Es werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte mit einer Projektlaufzeit von maximal 3 Jahren gefördert. KMU werden dabei besonders berücksichtigt. Insgesamt soll eine KMU-Quote aller Zuwendungsempfänger von 30 % erreicht werden. Verbundprojekte können nur gefördert werden, wenn KMU direkte im Projekt oder als Unterauftrag beteiligt sind. Dabei muss das KMU mindestens 30 % der Gesamtfördermittel im Projekt erhalten. Die Förderquoten betragen 50 % für industrielle Forschung, 25 % für experimentelle Entwicklung und 50 % für Durchführbarkeitsstudien. KMU erhalten Aufschläge auf diese Förderquoten.

Wie ist das Antragsverfahren? 

Das Antragsverfahren ist zweistufig, das heiißt es wird zunächst eine Projektskizze eingereicht und bei bewilligter Projektskizze ein Antrag gestellt. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung können bis 31.12.21 kontinuierlich Projektskizzen eingereicht werden. Ab 2022 soll eine Einreichung zu Stichtagen (jeweils zum Ende jedes Quartals) erfolgen.

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