Mit technischen Innovationen neue Wege entdecken.

Neues ZIM Innovations­netzwerk

Schwere Folgen von Hochwasser für Mensch und Natur verhindern

In den kommenden Jahren wird es aufgrund des Klimawandels immer häufiger zu lokalen Starkregenereignissen und daraus folgenden Hochwassern auch in urbanen Gebieten kommen. Aktuelle Hochwasserschutzmaßnahmen sind diesen neuen Herausforderungen jedoch meistens noch nicht gewachsen. Grund dafür sind vor allem unzureichende Überflutungsvorhersagen, ein Mangel an Sensoren und Messstellen, sowie an flexiblen, mobilen Schutzmaßnahmen. An diesen Stellen setzen die Partner des Netzwerks „Smarter Hochwasserschutz“ an und entwickeln gemeinsam Lösungen, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Ziele der geplanten Projekte sind die Entwicklung von neuen, smarten Baumaterialien, innovativen Sensoren, digitale Modellierungen der Schutzmaßnahmen und ihre visuelle Darstellung anhand von AR in Kombination mit den verorteten Daten. Auf Basis der Modelle und Daten sollen Simulationen möglicher Hochwasser sowie deren Folgen durchgeführt werden. Mithilfe von künstlicher Intelligenz werden anschließend individuelle Schutzmaßnahmen und Notfallpläne gezielt abgeleitet. 

Sieben Unternehmen und die RWTH Aachen University mit drei Instituten haben sich daher zusammengeschlossen, um die gemeinsame Vision „Auswirkungen von Hochwasserkatastrophen (für Mensch und Natur) durch eine intelligente Überwachung, neue Schutzkonzepte und innovative Vorhersagen signifikant abzuschwächen“ zu verwirklichen. Im ZIM-Innovations­netzwerk „Smarter Hochwasserschutz“ sollen durch strategische Synergien und intelligenten Hochwasserschutz die zukünftigen Herausforderungen bewältigt werden. 

Ansprechpartner für das Netzwerk ist Dr. Lukas Rübenach.

 

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