Mit technischen Innovationen neue Wege entdecken.

Blogserie zum Thema Unternehmertum

Sind unsere alten Grundsätze noch aktuell?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Misstrauen ist nicht förderlich für ein Vorankommen – für die Zukunft. Vertrauen in meine eigenen und die Fähigkeiten aller Mitarbeiter und ein Grundvertrauen in mein Umfeld sind der Nährboden für alles das, was die Zukunft gut werden lässt - insbesondere für Innovationen.

Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, kann man erkennen, was Vertrauen in Bewegung setzen kann. Ein Beispiel: Einem Mitglied in einem Sportverein, das sich bisher sehr zurückgehalten hat, wird die Rolle des Kassenwarts angetragen. Nach Ermutigung von allen Seiten nimmt dieses Mitglied die Aufgabe an. Nach einem Jahr erkennt man die Person und die finanzielle Situation des Vereins im positiven Sinne nicht mehr wieder. Bedingungsloses Vertrauen lässt Menschen wachsen, führt zu neuen Ideen, hoher Motivation und Produktivität.

Neben Mut ist Vertrauen die wichtigste Eigenschaft des Unternehmers. Tatsächlich werden die meisten Menschen einem entgegen gebrachten Vertrauen mit beherztem Engagement gerecht. Es werden auf einmal Fähigkeiten sichtbar, über die man nur staunen kann. Potenziale entfalten sich, die das Unternehmen und auch die Gesellschaft voranbringen.

In Unternehmen des letzten Jahrhunderts (ist noch nicht so lange her und die gibt es leider auch noch heute) sollten die Mitarbeiter ihr Gehirn am Werkstor abgeben und den Führungskräften das Denken überlassen. Damit konnte man vielleicht 50% der vorhandenen Energie dieser Menschen einsetzen. Mit Vertrauen in die Mitarbeiter und auch die Freiheit und Selbstbestimmtheit erhöht man dieses Energielevel auf 100% – ohne dass es den Unternehmer zusätzliches Geld kostet.

Wir möchten, dass man uns vertraut und man weiß, dass seine Mitmenschen sich das auch wünschen. Wie steht Ihr zu dem Thema Vertrauen im Unternehmen? Ist Kontrolle tatsächlich, wie früher angenommen, besser als Vertrauen oder ist es vielleicht umgekehrt?

 


Was macht erfolgreiche Unternehmer aus?

Deutschland gehen die "echten Unternehmer" aus

Seit vielen Jahren lässt die Innovationsfreudigkeit deutscher Unternehmen nach. Und das obwohl Deutschland als Nation der Dichter, Denker und Erfinder und als Standort zahlreicher weltweit erfolgreicher Industrien bekannt ist. Woran liegt das?

Für Innovationen braucht es unserer Meinung nach „echte Unternehmer“. Haben wir vielleicht nicht genug davon? Was macht einen erfolgreichen Unternehmer denn aus?

Als wir uns mit dieser Frage beschäftigt haben, kam uns als erstes die Eigenschaft „Risikofreudigkeit“ in den Sinn. Ein erfolgreicher Unternehmer braucht als Grundausstattung eine Vision, an die er mit voller Überzeugung glaubt. Außerdem braucht er die dazugehörige Leidenschaft und die Bereitschaft etwas Neues wagen wollen. Damit Innovation gelingt, ist Risiko – und manchmal auch Misserfolg – unvermeidlich. Vielleicht braucht es sogar eine gewisse Form der Blauäugigkeit, um zu erwartende Widerstände überwinden zu können?

Wäre die Menschheit in ihrer Entwicklung jemals so weit gekommen, wenn es nicht in jeder Epoche Menschen gegeben hätte, die für mutige Ideen gekämpft haben? Einen echten Durchbruch kann nur derjenige erreichen, der Entscheidungen trifft, auch wenn er die Folgen noch nicht genau vorhersehen kann.

Kann es sein, dass unseren Unternehmern in Deutschland diese Eigenschaften abhandengekommen sind? Wie denken Sie darüber? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

 


Studie zur Innovationskraft im Mittelstand

"Je innovativer, desto wirtschaftlich erfolgreicher"

Die Bertelsmann Stiftung hat in Zusammenarbeit mit IW Consult eine repräsentative Studie zur Innovationskraft deutscher mittelständischer Unternehmen erstellt. Im folgenden Artikel werden die Studienergebnisse zusammengefasst:

"Deutsche Unternehmen bewegen sich zu häufig auf ausgetretenen Pfaden. Einer relativ kleinen Speerspitze von innovativen Unternehmen steht hierzulande eine Mehrzahl von innovationsfernen Firmen gegenüber. Rund ein Viertel der deutschen Unternehmen zeichnet sich durch Innovationsfreude und Technologieführerschaft aus. Doch in rund der Hälfte der hiesigen Firmen werden Innovationen nicht aktiv vorangetrieben. Hier fehlen vor allem Risikobereitschaft und eine Innovationskultur, die Mitarbeiter ermutigt, neue Wege zu gehen. Das zeigt ein Innovationsatlas, für den das IW Consult in unserem Auftrag die deutsche Unternehmenslandschaft in unterschiedliche innovative Milieus eingeordnet hat. Grundlage für die repräsentative Untersuchung ist eine Befragung von über 1.000 Unternehmen aus den Bereichen Industrie und industrienahen Dienstleistungen."

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Webansicht & Download der gesamten Studie

Quelle: Bertelsmann Stiftung

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Bernhard Jöckel

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