Gemeinsam durch vernetztes Wissen technische Innovationen ermöglichen.

Innovations­netzwerke

Mit vereinten Kräften Innovationen vorantreiben

Innovations­netzwerke sind Entwicklungsumfeld, Ideenraum und Kompetenzbündelung für Unternehmen, die Ihre Ziele gemeinsam mit starken Partnern erreichen wollen.

JÖIN verbindet innovative Unternehmen verschiedenster Branchen in zahlreichen Netzwerken und begleitet sie auf dem Weg, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Durch umfangreiche Förderung werden sowohl einzelne Projekte als auch die Netzwerke selbst zu neuen Entwicklungsleistungen beflügelt.

Überzeugen Sie sich selbst.

 

JÖIN Video auf YouTube


SuPRA

Nachhaltigkeit in der Kunststoffverarbeitung

Ohne den Einsatz von Kunststoffen wäre unser heutiger technischer Fortschritt nicht denkbar. Sämtliche Anwendungsbereiche wie bspw. Medizintechnik, Gebrauchswaren, Bau, Mobilität, Elektronik u.v.m. könnten in ihrer jetzigen Form nicht existieren. Neben dieser fundamentalen Bedeutung von Kunststoffen ist der Klimawandel das zweite große Thema unserer Zeit. Insbesondere durch Mikroplastik in den Meeren und ein dauerhaft präsentes Abfallaufkommen durch Einwegverpackungen sind Kunststoffe als Klimafeind in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Da die bisherige Produktion, Verarbeitung, Nutzung und Entsorgung von Kunststoffen unseren Planeten nachhaltig schädigen, diese jedoch auch weiterhin die Technik unserer Zeit prägen werden, braucht es praktische Lösungen, um die Nachhaltigkeit von Kunststoffen über den gesamten Lebenszyklus zu erhöhen.

Die Idee des Netzwerkes ist neue Produkte und Verfahren zu entwickeln, die die Klimaschädigung beispielsweise durch CO2-Emissionen in der Herstellung, Verarbeitung und Wiederaufbereitung von Kunststoffen effektiv reduzieren. Die Vision des Netzwerkes ist eine umfassend klimagerechte Kunststoffverarbeitung von der Herstellung bis zum Recycling.

Zur Netzwerk-Webseite


BIMxD

Digitales Erhaltungsmanagement – in jeder Dimension.

Die kontinuierliche Überwachung und Instandhaltung von Bestandsbauwerken ist von gesellschaftlicher und ökonomischer Relevanz. Das zeigen immer wieder Berichte über Bauwerke, die eben nicht gut instand gehalten werden und dann Probleme verursachen. Building Information Modelling (BIM) ist ein digitaler Prozess, der es ermöglichen soll, alle Stakeholder eines Bauwerks von der Planung über die Bewirtschaftung bis hin zur Erhaltung eines Bauwerks zu vernetzen. Insbesondere in der Erhaltung von Bestandsbauwerken hat sich BIM jedoch noch nicht etabliert, viele Fragestellungen und Probleme sind noch nicht beantwortet geschweige denn gelöst. Genau an dieser Stelle setzt das ZIM-Innovations­netzwerk BIMxD an. Acht Unternehmen sowie die RWTH Aachen University und die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) haben es sich zur Vision gemacht eine vollständig digitale Prozesskette von der Erfassung, Verarbeitung, Modellierung und Analyse bis zur Visualisierung von Bauwerksdaten zu etablieren.

Durch die konsequente Digitalisierung können bisherige Prozesse der Dokumentation, Überwachung und Instandhaltung nachhaltig verbessert werden, so dass die Effizienz gesteigert und die Standsicherheit sowie Dauerhaftigkeit von Bestandsbauwerken dauerhaft sichergestellt wird.

Zur Netzwerk-Webseite


3D-Elektronik

Wir bringen Elektronik in die nächste Dimension.

Bisher ist Elektronik nahezu ausschließlich zweidimensional aufgebaut. Sie ist starr, benötigt relativ viel Platz und ist in der Leistung begrenzt. Gleichzeitig wachsen aber die Anforderungen an die Funktionalität und Performanz elektronischer Baugruppen und Geräte rapide und der zur Verfügung stehende Bauraum wird immer kleiner. Um diese Herausforderungen zu meistern, forschen die Netzwerkpartner gemeinsam an neuen, dreidimensionalen Lösungsansätzen.

Die Zielsetzung des Netzwerkes ist es, innovative Produkte und Verfahren für individuelle und technisch anspruchsvolle Elektronikelemente zu entwickeln. Dabei stehen die Aspekte Multifunktionalität, Performanz, Effizienz, minimaler Bauraum und Sicherheit im Vordergrund.

Zur Netzwerk-Webseite


NawaMe

Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen für den Metallleichtbau

Bisher werden im Metallleichtbau große Mengen petrobasierter, geschäumter Kunststoffe in Form von Dämmmaterialien und Trennelementen verbaut. Zur Reduktion des Abfallaufkommens und zur Steigerung der Nachhaltigkeit sollen daher im Netzwerk ressourcenschonende und recycelbare Alternativen entwickelt werden. Ziel des Netzwerkes ist es, Lösungen zur Verarbeitung von nachwachsenden Roh- und Reststoffen zu hochwertigen Bauprodukten für den Metallleichtbau zu entwickeln. In Kombination klassischer und innovativer Materialien sollen neue Hybridwerkstoffe und funktionale Bauteile entwickelt werden.

Zur Netzwerk-Webseite


Future Factory

Wir entwickeln Lösungen für die Produktion der Zukunft

Kleinserien und stark individualisierte Produkte führen zu einer steigenden Komplexität im Produktentstehungsprozess. Der Leitgedanke des Netzwerks besteht darin, innovative Lösungen für die Produktion der Zukunft – die Future Factory – zu entwickeln. Antizipatorisches Design und smarte Digitalisierung werden dabei als Werkzeuge genutzt, um den Menschen in der Produktfertigung mitzunehmen.

Die Entwicklung neuartiger Produktionsverfahren im Bereich der hybriden Fertigung ermöglicht darüber hinaus innovative Produkte und eine materialeffiziente Fertigung. Durch die digitale Vernetzung über mehrere Wertschöpfungsstufen lässt sich eine wirtschaftliche Fertigung innovativer Produkte realisieren.

Zur Netzwerk Webseite


Kläsch

Ganzheitliche Klärschlammverwertung

Klärschlamm besitzt neben einem hohen Phosphorgehalt im getrockneten Zustand einen zu Braunkohle vergleichbaren Brennwert. Um sowohl die vollen Potenziale in Bezug auf die Phosphorrückgewinnung als auch die thermische Verwertung auszuschöpfen, werden energieeffiziente und umweltschonende Verfahren für die gesamte Klärschlammbehandlung benötigt.

Neun Unternehmen sowie die RWTH Aachen University haben es sich daher zur Vision gemacht energieeffiziente Lösungen zu schaffen, um eine ganzheitliche Verwertung von Klärschlamm als nachhaltigen Rohstoff zu ermöglichen. Im ZIM-Innovations­netzwerk Kläsch sollen durch strategische Synergien, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die zukünftigen Herausforderungen der Klärschlammbehandlung gemeinsam bewältigt werden.

Zur Netzwerk-Webseite


ileM

Innovations­netzwerk Metallleichtbau

Der Leitgedanke, der hinter der Initiierung des Netz­werks steht, ist die Betrachtung der gesamten Wert­schöpfungs­kette im Metall­leicht­bau. Von der Herstellung über die Umformung und Montage bis hin zur Sanierung und Demontage von Bauteilen. Vor allem Neuerungen zur Verbesserung der Energie­effizienz und Multi­funktionalität der Gebäude­hülle sind ein zentrales Thema des Netz­werkes. Die entwickelten Lösungen verstärken die Nach­haltigkeit im Baubereich sowohl im Neubau als auch im Bestand. Durch integrale und adaptive Ent­wicklungen können neueste Errungenschaften im Bereich der aktiven Energiegewinnung und Speicherung auch im Metall­leicht­bau genutzt werden.

Zur Netzwerk-Webseite


AMglass+

Additive Fertigung mit Glas als Werkstoff

Die additive Fertigung bietet eine enorme Gestaltungsfreiheit bei der Fertigung von Bauteilen und etabliert sich in immer mehr Wissenschafts- und Wirtschaftsbereichen. Hierzu trägt insbesondere der immer stärker anwachsende Trend individuell gefertigter Bauteile bei. Für die meisten Prototyping-Anwendungen in der Metall- und Kunststoffindustrie ist der 3D-Druck daher bereits Status quo. In der Glasindustrie sieht das anders aus.

Die wirtschaftliche Realisierung individueller Glasprodukte auf industriellen Qualitätsstandards ist mit den aktuellen Verfahren zur Herstellung von Glasprodukten nicht umsetzbar. Hier stellen insbesondere die hohen Temperaturen und starken Temperaturunterschiede, welche für die akkurate Bearbeitung von Glas benötigt werden, eine große Herausforderung dar. Um diese Hürde zu überwinden, forschen die Netzwerkpartner gemeinsam sowohl an klein- als auch großformatigen additiven Fertigungsverfahren zum Einsatz in der Glasindustrie.

Zur Netzwerk-Webseite


Building AM

Additive Fertigungs­technologien in der Baubranche

Building AM steht für die Verknüpfung der eher konservativen Baubranche mit der innovativen Zukunftstechnologie der additiven Fertigung. Das Leitbild des Netzwerkes ist innovative Lösungen für individuelle und architektonisch anspruchsvolle Bauelemente – von der Schraube über den Knotenpunkt bis hin zum Fassadenelement – zu verwirklichen. Dabei sollen die Bauteile mit standardisierten Verfahrensketten in beliebigen Formen und mit höchster Qualität gefertigt werden. 

Kontinuierliche Entwicklungsarbeiten, kreative Technologieansätze und innovatives Unternehmertum, gepaart mit wissenschaftlicher Exzellenz, führen das Netzwerk zur Erreichung des zentralen Ziels: Standardisierung der Freiformbarkeit im Bauwesen.

Zur Netzwerk-Webseite


SparesAMx

Ersatzteile in additiver Fertigung

„Additiv gefertigte Ersatzteile in originalgetreuer Qualität binnen 24 Stunden“

Dieser Vision haben sich die Partner von SparesAMx verschrieben. Durch die Entwicklung neuer Technologien und innovativer Anwendung schafft es SparesAMx die additive Fertigung auf ein neues Leistungsniveau zu heben. Durch die robusten und qualitätsgesicherten Verfahren der Ersatzteilfertigung wird mittelfristig die Basis für eine seriennahe bzw. Serienfertigung geschaffen.

Zur Netzwerk-Webseite


Optiweld

Qualitätssicherung im Kunststoffschweißen

Im Alltag stoßen wir täglich unbewusst insbesondere im Kunststoffbereich auf verschweißte Produkte, ohne die unser heutiger Lebensstandard unmöglich wäre. Neben dem Rohrleitungsbau, der Verpackungs- und Automobilindustrie ist das Kunststoffschweißen auch aus der Medizin- und Pharmaziebranche nicht mehr wegdenkbar und unverzichtbar geworden. 

Die verschweißten Fügestellen stellen jedoch immer eine Schwachstelle im Endprodukt bezüglich der Belastbarkeit dar und bestimmen in vielen Fällen letztendlich die Lebensdauer des Produkts.

Durch die Entwicklung neuartiger Produkte und Verfahren soll die Qualitätssicherung im Kunststoffschweißen deutlich gesteigert, Sicherheitsrisiken durch Kunststoffschweißnähte minimiert und die Herstellung langlebiger Kunststoffprodukte ermöglicht werden.

Ihr Ansprechpartner

Beratung auf Augenhöhe.

Dr. rer. nat. Physik

Dr. Christine Kräuter

Prokuristin / Innovationsberaterin

Telefon: +49 6151 667187-20
E-Mail schreiben